Kino - Das Schicksal ist ein mieser Verräter
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Für mich war nach dem ersten Trailer von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" sofort klar: Diesen Film muss ich sehen! Sofort! Leider hat sich das "sofort" ganze 4 Wochen Zeit gelassen... Leider!

Doch dann war es endlich soweit! Mit vielen Taschentüchern bepackt, saß ich dann mit meiner Freundin im Kino. Das Buch hatte ich zwar in Englisch zuhause liegen, wollte aber erst den Film sehen bevor ich es lese. Bei Instagram und auch hier auf den Blogs denen ich folge, habe ich immer und immer wieder gelesen wie schrecklich traurig, aber auch wie unglaublich schön der Film ist.

Hazel und Gus sind zwei außergewöhnliche junge Menschen, die den gleichen Humor und die Abneigung gegen Konventionelles teilen und sich `unsterblich` ineinander verlieben. Ihre Beziehung ist so einzigartig und wundervoll, dass die beiden es furchtlos mit ihrem gemeinsamen schonungslosen Schicksal aufnehmen. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Eine Reise, die das Leben der beiden entscheidend verändern wird. Eine faszinierende, poetische und zutiefst bewegende Liebesgeschichte über den Mut zu leben und zu lieben und die Kunst das Schicksal zu meistern.
So lernt man Hazel und Gus auch kennen. Die beiden sind trotz ihrer Krankheiten humorvoll und genießen das Leben. Das zeigen uns die beiden auch im ersten Teil des Filmes. Ich musste so viel lachen und es hat einfach Spaß gemacht den beiden auf ihren Wegen zu folgen. Auch wenn man schon wusste, dass etwas Schreckliches folgen wird.

Seit dem Tag als ich den Film gesehen habe, schwirrt mir dieses Lied im Kopf und ich höre es gefühlte 100 Mal am Tag. Hoch und runter. Ich mag es wenn mich Lieder an Szenen aus einem Film erinnern. Hier erinnert es mich daran, wie sie nach Amsterdam fliegen um den Autor Peter van Houten zu treffen. In Amsterdam blüht die Liebe der beiden richtig auf und spätestens an diesem Punkt war ich Hazel und Gus komplett verfallen.



Ich hätte mir niemand besseren für die Rollen von Hazel und Gus vorstellen können. Die beiden waren einfach perfekt bis ins kleinste Detail. Nun wo ich das Buch lese und mir die beiden dabei vorstelle, muss ich immer an kleine Details denken, wie das freche Grinsen von Gus. Ich würde mal sagen, perfekt verfilmt! Deshalb lese ich auch gerne Bücher nach den Verfilmungen, wenn mir die Schauspieler gefallen haben :-) Bisher muss ich aber sagen, dass ich den Film ein klein bisschen besser finde wie das Buch. Mal sehen was das Ende noch so bringt.

Der Film war etwas so Besonderes, was man nicht mehr oft zu sehen bekommt. Ich wusste im Kino gar nicht mehr wohin mit meinen ganzen Emotionen.

Ich habe gelacht, gestaunt, war schockiert und habe furchtbar weinen müssen.

Ich habe mir vor dem Film keine Rezensionen durchgelesen, da ich mir den Film anschauen wollte, ohne irgendetwas davon zu wissen. Nur der Trailer hatte mir verraten, worum es eigentlich ging. Doch ich bin die ganze Zeit davon ausgegangen, dass Hazel diejenige sein wird, die sterben wird. Umso schlimmer war es dann wohl für mich, dass Gus es sein wird. Ich habe damit absolut nicht gerechnet und es hat mich richtig fertig gemacht. Es flossen so viele Tränen und auch Tage später war ich mit meinen Gedanken noch immer bei den beiden. Das war dann der Punkt an dem ich mir dann das Buch geschnappt habe und anfing zu lesen. Auch die Vorbestellung der Bluray bei Amazon hat nicht lange gedauert und ich fieber schon dem Oktober entgegen, an dem ich dem Film endlich noch einmal sehen kann!
"Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist so ein Film, den ich mir jeden Tag aufs neue anschauen könnte und es mir nie zu langweilig werden würde. Bisher hatte ich nur einen Film gefunden mit dem ich das machen konnte und das war "Disturbia".

Also wenn ihr den Film noch nicht gesehen habt, dann schaut ihn euch an! Es ist einfach unglaublich! :)
 

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