Dolores Schmidinger - Ich hab sie nicht gezählt
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Erotisches, Frivoles und Unartiges aus dem Leben der Dolly S. Etwa von der kleinen Doris, deren Vater sie allzu sehr geliebt hat, von den wilden 68ern, die der freien Liebe frönten, von vier Ehemännern, mit denen sie allerlei Überraschungen erlebte, und von erotischen Abenteuern und Ausflügen, die sie u.a. in die Lack-und-Leder-Szene führten. Natürlich, eine Statistik der Lover lässt sich nicht erstellen – Dolores zählte nicht mit, sondern lebte mehr nach dem Motto: „Der Nächste, bitte!“ Das tut aber dem vergnüglichen Einblick in ihr Liebesleben keinen Abbruch. Denn auch wenn nicht alles immer lustig war, hat sie nie darauf vergessen, sich selber nicht ganz ernst zu nehmen. Und schon gar nicht ihre Liebhaber. Deshalb: Lesevergnügen ist garantiert, denn Dolores Schmidinger versteht es meisterhaft, Pointen zu setzen, zu erstaunen, zu überraschen – und manchmal auch ein wenig zu schockieren.

 Ich hatte wirklich Spaß dieses Buch zu lesen. Ich hätte nicht gedacht, dass es wirklich so gut ist. Schon nach den ersten Seiten entstand ein Lesefluss und man wollte einfach nur noch wissen was als nächstes passiert. Seit ich die Biografie von Bear Grylls gelesen hab, finde ich es sehr spannend Menschen auf ihrem Lebensweg zu begleiten. So hatte ich mich dann auch bei Blogg dein Buch für dieses Buch beworben. Ich hatte zwar noch nie etwas von ihr gehört aber umso besser!

Man begleitet Dolores Schmidinger von ihrer Kindheit an auf ihrem Weg durchs Leben und vor allem durch ihre zahlreichen Liebesgeschichten. Sie hatte wirklich schon viele Liebhaber und ich hab nach einigen Seiten, wie der Titel auch verrät, schon aufgehört zu zählen! Aber es war einfach unterhaltsam wie sie die Männer um den Finger gewickelt hatte. Man erlebt kurze Liebeleien aber begleitet sie auch durch ihre mehreren Ehen. Doch natürlich läuft nie im Leben alles perfekt, so ist man auch bei ihren Tiefen dabei. Neben Liebeskummer litt sie jahrelang an einem Alkoholproblem und Bulimie, wie sie dadurch an ihre Grenzen gerät spürt der Leser auch sehr stark. Aber auch hier, spricht sie alles mit einem Humor an und sorgt auch bei diesen schwierigen Themen für Humor.
Sie spricht in einem offenen und ehrlichen Licht und während des ganzen Buches hat man ein lachendes und ein weinendes Auge.

"Dolly Schmidingers neues Buch liest sich wie die Österreich-Version von "Fifty Shades of Grey". Nur viel komischer." Conny Bischofberger (Kronen Zeitung)

Da kann ich leider nicht ganz zustimmen. Für mich als im Niederrhein Geborene war es teilweise wirklich schwer manche Zeilen zu lesen und ich habe diese gar nicht verstanden! Aber das hat es wiederum auch sehr unterhaltsam gestaltet.
Ich würde es aber nicht als Fifty Shades of Grey Version bezeichnen, denn so erotisch war es nun gar nicht.
Man hat zwar gemerkt das Dolly ein Faible für Bondage und Dominanz beim Sex hat. Aber stark ausgeprägt war es im Buch nicht. Sie probiert und provoziert zwar gerne, aber nicht so das ich es als ähnlich bezeichnen könnte.
Komischer war es aber tatsächlich! Ich habe mir sehr gut amüsiert und habe mich wirklich über das Buch gefreut.

Ich glaube ich bin nun Fan von Biografien geworden! :-)

Danke an Verlag Kremayr & Scheriau und Blogg dein Buch




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