Ken Follett - Eisfieber
3 Kommentare



Titel: Eisfieber
Autor: Ken Follett
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 2005
Genre: Bio-Terrorismus Thriller



Klapptext:

''Eine schottische Firma hat einen Impfstoff gegen ein tödliches Virus entwickelt. Für Antonia Gallo, die Sicherheitschefin, beginnt ein Albtraum, als der Impfstoff aus dem Labor gestohlen wird. Auch Kit, der Sohn des Firmenchefs, ist hinter dem Virus her. Was er allerdings nicht weiß: Er spielt ihn dabei skrupellosen Terroristen in die Hände.''


Inhalt:

Kurz vor Heiligabend stirbt ein Mitarbeiter der Biotechnologiefirma Oxenford Medical an einem tödlichen Virus. Für Toni Gallo, die junge attraktive Sicherheitschefin des Forschungslabors, ist dies eine Katastrophe. Kurz nach dem Vorfall beschließt der Sohn des Firmenchefs zwei Proben des Virus zu stehlen um seine Spielschulden begleichen zu können. Mit seiner Hilfe gelangt der Virus in die Hände von 3 gefährlichen Terroristen. Aufgrund eines starken Schneesturms suchen die 4 Diebe aus Not, Zuflucht im Anwesen des Firmenchefs, wo währenddessen ein Familientreffen stattfindet. Auch die Sicherheitschefin begibt sich zum Anwesen um dem Firmenchef von den Vorkommnissen im Labor zu berichten. Dort entpuppt sich das Geschenen als Katz und Mausspiel.


Meine Meinung:

Für mich war dies das erste Buch von Ken Follett. Er ist natürlich bekannt für seine bekannten und sehr beliebten historischen Romane aber hiermit hat er auch sein Talent für Bio-Thriller unter Beweis gestellt. Ich selbst fand das Buch wirklich gut geschrieben und sehr spannend gestaltet. Es spielt sich innerhalb von nur 48 Stunde ab, wodurch der Lesefluss sehr beschleunigt wird. Er verknüpft die Sätze äußerst gut und lässt den Leser das Buch nicht aus der Hand legen. Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen. Der Gedanke, Terroristen bekämen einen tödlichen Virus in die Hände, lässt jeden erschaudern. Follett hält die Spannung permanent aufrecht, indem jede Person des Buches ihren Beitrag leistet. Auch einen Prise Romantik hat er einfließen lassen, die jedoch nicht ganz in das Bild passt, aber diese gibt auch wiederrum ein wenig Abwechslung. Natürlich gibt es auch einige Logikfehler, über die man jedoch schmunzelnd drüber hinweg sehen kann. Es ist sehr seltsam, dass die Diebe mit dem Virus in das Anwesen des Firmenchefs flüchten, so ist das Ende natürlich sehr vorhersehbar. 

Ich hatte meinen Spaß mit dem Buch und kann es selbst nur weiterempfehlen. Ich habe von Follett Fans viele negative Kritiken gelesen, da dieser Thriller nicht ganz in sein Schema passt. Jedoch kann ich keinen Grund nennen, es nicht zu lesen. 

Kommentare:

  1. Ich habe Ken Follet mittlerweile über. Er schreibt sehr gut, aber wenn man ein paar Bücher gelesen hat, gibt es wenig Neues. Am besten fand ich "die Spur der Füchse", weil ich verschlungene Handlungen die alle zusammengehören/führen mag.
    Eisfieber werde ich (vorerst) aus den genannten Gründen wohl nicht lesen.

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  2. Ich kenne auch nur dieses Buch von Follet und würde dir einfach mal glatt zustimmen :)
    Gut beschrieben!
    Gruß, lici

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  3. Von diesem Autor habe ich sehr viele Werke gelesen. Bei einigen hatte ich das Gefühl, sofort seine "Handschrift" zu erkennen, bei anderen dachte ich fast schon, es ist nicht von ihm. Er hat sich halt den unterschiedlichsten Themen gewidmet und hat sowohl historische Romane geschrieben, wie auch Aktuelles aufgearbeitet.

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